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UNSERE GESCHICHTE

Wie kaum ein anderes Unternehmen ist Athesia mit Land und Leuten eng verbunden. Athesia hat die bewegte Geschichte Südtirols seit über 130 Jahren miterlebt, mitgeprägt und mitgestaltet.

FESTE WURZELN
WERTE BEWAHREN, ZUKUNFT GESTALTEN

Die Anfänge von Athesia reichen ins Jahr 1888 zurück. Zunächst als Pressverein und danach unter dem Namen Tyrolia wurde das Unternehmen im gesamten Tiroler Raum führender Akteur in den Bereichen Medien, Druck, Verlag, Buch- und Papierhandel, Verlag und Kalender. Heute ist die Athesia Gruppe als zukunftsorientiertes Unternehmen in weiteren, unterschiedlichen Branchen tätig. Und mit 1100 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einigen Hundert freien Mitarbeitenden zählt Athesia zu den bedeutenden Arbeitgebern in der Region.

EINE ZEITREISE
1888
Erste Zeitungen, erste Bücher

Die „Brixener Chronik“ erscheint auf Initiative von Prof. Msgr. Aemilian Schöpfer. Es folgt die Gründung des „Katholisch-Politischen Pressvereins“.

Ab 1892 erscheint vierzehntäglich der „Tiroler Volksbote“, ab 1900 erscheint dreimal die Woche „Der Tiroler“. Erste Bücher werden verlegt und über die eigenen Buchhandlungen verkauft.

Glockengießer Haus 1889 in Brixen.
1907
Gründung der Verlagsanstalt „Tyrolia“

Aus den beiden Pressvereinen Brixen und Bozen mit Druckerei in beiden Städten geht die Verlagsanstalt „Tyrolia GmbH“ hervor. Während des Ersten Weltkriegs wird die Unternehmensleitung nach Innsbruck verlegt.

Das Gebäude der Verlagsanstalt Tyrolia im Jahr 1907 in Schwarz-Weiß.
1919
In Südtirol erscheint der „Volksbote“

Nach der Teilung Tirols druckt Tyrolia in Bozen einen eigenen „Volksboten“ für die deutschsprachige Bevölkerung in Südtirol.

1920
Neue Buchhandlung in Bozen

Nach Ankauf des Hauses unter den Bozner Lauben 41 wird hier die Buchhandlung eröffnet.

1921
Die Ära des Michael Gamper

Kanonikus Michael Gamper, der bereits seit vor dem Ersten Weltkrieg freier Mitarbeiter der Tyrolia war, wird Leiter des Südtiroler Zweiges der Verlagsanstalt Tyrolia.

ab 1923
Schwierige Zeiten: Faschismus und Nationalsozialismus

Unter dem Zwang des Faschismus werden die deutschsprachigen Zeitungen in Südtirol umbenannt und zeitweilig verboten. Ende 1926 darf die „Dolomiten“ als katholische Zeitung wieder erscheinen.

„Tyrolia“ muss mehrfach umbenannt werden: zunächst, im Jahr 1925, in „Verlagsanstalt Vogelweider“, ab 1936 in „Verlagsanstalt Athesia“.

Während des Zweiten Weltkriegs werden die Betriebe der Athesia im Jahr 1943 durch die Nationalsozialisten beschlagnahmt. Kanonikus Michael Gamper flieht ins Exil, führende Redakteure werden nach Dachau deportiert.

1945
Neustart

Athesia kann den Betrieb wieder aufnehmen. Ab dem 19. Mai erscheinen die „Dolomiten“ wieder kontinuierlich als Tagblatt der Südtiroler.

1951
Toni Ebner tritt Nachfolge an

Toni Ebner wird Direktor der Athesia und 1956 – nach dem Tod von Kanonikus Michael Gamper – auch Chefredakteur der „Dolomiten“.

1967
Neuer Standort: Weinbergweg

Das neue Athesia-Gebäude am Weinbergweg in Bozen wird in Betrieb genommen. Die Druckerei wird von der Museumstraße hierher verlegt, auch die Redaktion erhält später hier ihren neuen Sitz, 1982 wird die neue Buchbinderei fertig gestellt.

Foto des Sitzes der Athesai Unternehmensgruppe im Weinbergweg 7 im Jahr 1967.
1978
Neue Filiale in Brixen

Das neue Buch- und Papierwarengeschäft in Brixen wird eröffnet.

1981
Ein nächstes Kapitel beginnt

Nach dem unerwartet frühen Ableben von Toni Ebner übernimmt Peter Plattner als Direktor die Führung der Athesia.

Josef Rampold wird Chefredakteur der „Dolomiten“.

1983
Neue Technologien

Der Zeitungsdruck wird digitalisiert, der Bleisatz hat ausgedient. Drei Jahre später geht die neue 6-Farben-Offsetdruck-Maschine in Betrieb, im Jahr 1888 auch die neue Rotationsmaschine UNIMAN.

1985
Medienlandschaft wird bunter

Ab 1985 erscheint das „Dolomiten-Magazin“, zwei Jahre später der „Wirtschaftskurier“, im Jahr 1989 auch die Sonntagszeitung „Zett“.

1986
Neues Standbein: Großhandel

Mit der Gründung des Papier-Großhandels werden die Geschäftsbereiche weiter diversifiziert.

1990
Start in die Tourismusbranche

Athesia fasst Fuß in der Tourismusbranche. Aus einer Fusion entstehen die Reisebüros „Alpina Tourdolomit“, die Mitte der1990er Jahre zur Gänze Teil der Athesia Gruppe werden.

1991
Einzelhandel expandiert weiter

Die neue große Papierhandlung in der Bozner Goethestraße wird eröffnet.

1995
Neue Führung

Michl Ebner übernimmt als Direktor die Führung der Athesia Unternehmensgruppe.

Toni Ebner jun. wird Chefredakteur der „Dolomiten“. Einige Seiten der „Dolomiten“ erscheinen erstmals in Farbe.

1996
Aufbruch ins digitale Zeitalter

Die „Dolomiten“ geht erstmals online, ein Jahr später startet das Online-Nachrichtenportal „stol.it“.

Ausgehend von der Beteiligung und späteren Übernahme des Internet- und IT-Dienstleisters D.Net spielt Athesia in diesen Jahren eine wesentliche Rolle bei der Digitalisierung der Südtiroler Medienlandschaft.

1998
IT-Technologie

Als Mitbegründerin der Brennercom AG baut Athesia den Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie weiter aus. Verkauf der Brennercom AG im Jahr 2020.

2004
Reform des Gesellschaftsrechts

Im Jahr 2004 wird die vormalige Verlagsanstalt Athesia GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

2008
Athesia expandiert weiter

Mit den Bezirkszeitungen „QuiMedia“ entsteht ein Medienangebot auch für das italienischsprachige Publikum.

Über aveo tours werden Urlaubspakete geschnürt mit Direktflug ab Bozen, bereits seit 2001 werden Gruppenreisen mit Charterflügen ab Bozen organisiert.

2010
Zukunftsthema Erneuerbare Energien

Mit der Gründung der Athesia Energy GmbH steigt Athesia in den Geschäftsbereich der erneuerbaren Energien ein: mit Bioenergie- Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Ober- und Süditalien.

2011
Eintritt in die Hotel-Branche

Athesia beteiligt sich mit 50 % an der Hotel Therme Meran GmbH.

2012
Großhandel wächst

Im neuen Logistikzentrum in Bozen Süd wird der Großhandel im Bereich Büroartikel, Papier- und Schreibwaren gebündelt. In den Jahren zuvor sind  mehrere Firmen übernommen worden, darunter Grafus und Fotrans, im Jahr 2010 auch Loeff System. Im Jahr 2015 folgt eine Beteiligung bei Canins GmbH, dem führenden Unternehmen für Verpackungsmaterialien im Lebensmittelbereich.

Das Gebäude von Loeff und Grafus in der Industriezone von Bozen, auf welchem das Logo von Grafus sichtbar ist. Vor dem Gebäude steht ein Lieferwagen mit dem Logo von Loeff sichtbar.
2013
Druckerei und Verlag werden gestärkt

Die neue Rotationsmaschine Colorman XXL geht in Betrieb: ein weiterer Quantensprung in Sachen Qualität und Geschwindigkeit im Zeitungsdruck.

Im selben Jahr übernimmt die Athesia Gruppe den Tappeiner-Verlag.

2014
Schnalstal: eine Vision wird wahr

Athesia übernimmt Anteile an der Schnalstaler Gletscherbahnen AG und wird ab 2018 Mehrheitseigentümerin. Es folgen umfangreiche Investitionen mit dem Ziel, das Ski- und Wandergebiet Alpin Arena Schnals als Destination für Sport- und Naturbegeisterte und als Wirtschaftsmotor weiterzuentwickeln und langfristig abzusichern.

2015
Marktführer bei Kalendern

Durch Übernahme des vormaligen KV&H Verlages erfolgt der Einstieg in das internationale Kalender-Geschäft. Über die Athesia Kalenderverlag GmbH ist Athesia heute Marktführer im deutschsprachigen Raum.

Eine Wand mit Kalender verschiedener Marken, die zum Kauf angeboten werden.
2016
Italienische Medien

Mit der mehrheitlichen Übernahme des Zeitungsverlages SETA SpA mit den Tageszeitungen „Alto Adige“ und „Trentino“ wird Athesia auch auf dem regionalen italienischen Medienmarkt führend. Zwei Jahre später kommen die SIE SpA mit der Tageszeitung „l'Adige“ sowie der Privatsender „Radio Dolomiti“ zu Athesia. Mit Übernahme der Agentur MediaAlpi wird nun auch der Anzeigenmarkt in lokalen italienischen Medien abgedeckt.

2021
Exklusive Standorte

Athesia erwirbt das Castel Fahlburg in Prissian, das nach umfangreicher, behutsamer Sanierung im Jahr 2024 als einzigartige Event-Location eröffnet wird.

Mit dem Hotel Villa Capri in Gardone Riviera, direkt am Westufer des Gardasees, erwirbt Athesia ein weiters Hotel an einem exklusiven Standort.

Hotel Villa Capri mit dem Gardasee im Vordergrund und Blick auf den Garten des Hotels in dem sich ein Schwimmbad befindet.
2023
Neue Gletscherseilbahn

Die 50 Jahre alte Gletscherseilbahn in der Alpin Arena Schnals wird vollständig erneuert und in Betrieb genommen. Im Jahr darauf folgt der Total-Umbau der Talstation und die Errichtung eines einladenden Gastlokals.

Caprio Seilbahn Schnals beim Aufstiegt mit den Bergen im Hintergrund.
2024
Immobiliensektor wächst

Umbau und Erweiterung des Athesia-Hauses in der Bozner Museumstraße sind abgeschlossen. Am früheren Sitz der Druckerei und der Verwaltung befinden sich nun Geschäftsflächen und Mietwohnungen.

Gegen Jahresende erwirbt Athesia das Sporthotel Kurzras.

2025
Weitere Schritte in die Zukunft

Elmar Pichler Rolle wird Chefredakteur der “Dolomiten”

Die neue, leistungsstarke Druckmaschine des Typs Speedmaster XL wird in Betrieb genommen. Für kleinere und mittlere Auflagen und für personalisierte Drucksorten wurde zwei Jahre vorher erstmals eine Digitaldruckmaschine gekauft.