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Auch Athesia-Tyrolia-Druck plätzt aus allen Nähten


Zeitgenössische Zeichnung des Druckereigebäudes in der Andreas-Hofer-Straße in Innsbruck

Hundert Jahre nach dem Beginn in Brixen: Die Tyrolia in Innsbruck
Die Entwicklung des Innsbrucker Unternehmens, vor allem im technischen Bereich, war immer wieder auf räumliche Grenzen gestoßen. Man hatte zwar in der Andreas-Hofer-Straße durch Um- und Zubauten wiederholt versucht, Platz zu gewinnen, aber eine dauerhafte Lösung konnte dies auch hier nicht sein. Bereits im Jahre 1917 hatte man deshalb das Grundstück Lieberstraße 4 angekauft, um hier ein neues Verlags- und Betriebsgebäude aufzuführen. Kriegsende und Inflationszeit verhinderten dies zunächst. Doch Mitte der zwanziger Jahre nahmen die Vorbereitungen konkrete Formen an. Architektenentwürfe wurden durchberaten, doch dann kam wieder in den späten zwanzigern und dreißiger Jahren eine krisengeschüttelte Zeit, sodaß die geplanten Neuerungen wieder über Bord geworfen werden mußten. Erst ab dem Jahr 1945 wagte man es, wieder an das Bauprojekt in der Lieber-Straße zu denken. Doch Schwierigkeiten mit der Stadtplanung - der Raumbedarf der Druckerei war größer als erlaubt und die Stadt genehmigte überdies keinen neuen gewerblichen Betrieb im Zentrum - ließen zu Beginn des Jahres 1962 das Projekt Lieberstraße endgültig sterben. Nun mußte die Tyrolia nach einem anderen Grundstück Ausschau halten. Bereits im November desselben Jahres hatte man ein rund 13.000 Quadratmeter großes Grundstück in der Höttinger Au ausgemacht und angekauft. Im Jahr 1965 wurde mit konkreten Planungsarbeiten, die ein gemeinsames Druckerei-, Verlags- und Verwaltungsgebäude zum Ziel hatte, begonnen. Am 29. September 1966 begann die Bautätigkeit mit einer Spatenstichfeier, und bereits Anfang Juni 1968 war der Bau so weit fortgeschritten, daß mit der Verlegung des technischen Betriebes von der Andreas-Hofer-Straße in die Exlgasse begonnen werden konnte Es war dies eine Meisterleistung der Organisation und der Mitarbeiterschaft, daß diese Übersiedlung bis Mitte August 1968 reibungslos bewältigt wurde. So wurde knapp 15 Monate nach der Einweihung des Athesia-Betriebsbaues am Bozner Weinbergweg am 8. Februar 1969 der Tyrolia-Neubau in Innsbruck im Rahmen einer großen Festversammlung seiner Bestimmung übergeben. Nachdem alles unter Dach und Fach war, schied Generaldirektor Dr. Karl Weingartner aus seinem Amt und trat in den Ruhestand. 48 Jahre lang hatte er in der Tyrolia gewirkt und vor allem als Verlagsdirektorder Buchproduktion eine dem Charakter des Hauses entsprechende Note von internationalem Ansehen aufgeprägt

Die politische Situation vor 100 Jahren

Ein Verlag entsteht

Der erste Weltkrieg

Von Namensänderungen und Attentaten

Und dann kam Hitler

Die Handelsbetriebe als Säulen des Unternehmens

Die abenteuerliche Flucht von Kanonikus Gamper

Was Lebensmittel mit einem Memorandum zu tun haben

Ein neuer Anfang

Rehabilitation in allen Belangen

Die Druckerei am Weinbergweg entsteht ...

Und die Druckerei wächst und wächst ...

Auch Athesia-Tyrolia- Druck platzt aus allen Nähten



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