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Und dann kam Hitler
Die Situation sollte sich aber nochmals verschlechtern. Mussolini fand im nationalsozialistischen Regime einen treuen Bündnispartner: Adolf Hitler. Dieser hatte für die Südtiroler und ihr Ringen um die Erhaltung der Volksgruppe nie mehr als Spott übrig. So wurde von den beiden Diktatoren die Brennergrenze festgeschrieben und die Aussiedlung der Südtiroler beschlossen. Gegen die von den beiden Diktatoren ersonnene Endllösung machte sich Kanonikus Gamper mit all seinen Kräften stark. Damit geriet er jedoch nicht nur ins Fadenkreuz der italienischen Machthaber, sondern auch in jenes der führenden Kräfte der optionsbereiten Mehrheit der Bevölkerung. Nach dem Sturz Mussolinis am 25. Juli 1943 marschierten die deutschen Truppen in Südtirol ein. Was den Faschisten im Ablauf von 20 Jahren nur für einige Monate gelungen war, setzten die Nationalsozialisten sofort um. Die "Dolomiten" wurden eingestellt, das Verlagshaus Athesia beschlagnahmt und an einen nationalsozialistischen Verlag verpachtet. Einige Redaktionsmitglieder wurden verhaftet und ins KZ gesteckt. Kanonikus Gamper, von seinen eigenen Landsleuten und der Gestapo gehetzt, gelang eine abenteuerliche Flucht in ein Kloster bei Florenz, wo er bis Kriegsende untertauchte. Die bodenständige Presse war nun endgültig mundtot gemacht und konnte ebenfalls nur das Ende des Krieges ausharren. |
Die politische Situation vor 100 Jahren Ein Verlag entsteht Der erste Weltkrieg Von Namensänderungen und Attentaten Und dann kam Hitler Die Handelsbetriebe als Säulen des Unternehmens Die abenteuerliche Flucht von Kanonikus Gamper Was Lebensmittel mit einem Memorandum zu tun haben Ein neuer Anfang Rehabilitation in allen Belangen Die Druckerei am Weinbergweg entsteht ... Und die Druckerei wächst und wächst ... Auch Athesia-Tyrolia- Druck platzt aus allen Nähten |
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