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Der erste Weltkrieg
Nicht allzulange dauerten die positiven Erfahrungen, ehe sie sich in leidvolle Schicksalsschläge wandelten. Die Wirrnisse des Ersten Weltkrieges brachten zwar ein gesteigertes Interesse nach Informationen und damit trotz zensurierter Artikel eine Auflagensteigerung, endeten aber im Zusammenbruch der Donau- Monarchie. Noch schlimmer war aber die Zerreißung Tirols. Nach der Annektion Südtirols durch Italien war die Teilung der Tyrolia in ein Nord- und Südtiroler Unternehmen unausweichlich. Bereits hier kann man die Konturen der jetzigen Unternehmensstruktur deutlich erkennen. Mit der italienischen Besetzung Südtirols im November 1918 begann eine leidvolle Geschichte der Unterdrückung, Enteignung und Verfolgung, von der auch die Verlagsanstalt Tyrolia betroffen war. "Der Tiroler" stand bald im Fadenkreuz des aufkommenden italienischen Nationalismus. Die Faschisten sahen in der deutschen Presse aus dem Haus Tyrolia eine Gefahr für die geplante Italienisierungspolitik Südtirols. Da den Nordtiroler Zeitungen der Weg über den Brenner versperrt wurde, rief die Tyrolia in Bozen einen eigenen Südtiroler "Volksboten" ins Leben, der ebenso wie der "Tiroler" sofort eine starke Verbreitung fand. Im Jahr 1920 trennte man gezwungenermaßen die beiden Tyrolia- Gruppen südlich und nördlich des Brenners in zwei getrennt handlungsfähige Vorstandschaften, da die politischen Verhältnisse die Zusammenarbeit außerordentlich erschwerten. |
Die politische Situation vor 100 Jahren Ein Verlag entsteht Der erste Weltkrieg Von Namensänderungen und Attentaten Und dann kam Hitler Die Handelsbetriebe als Säulen des Unternehmens Die abenteuerliche Flucht von Kanonikus Gamper Was Lebensmittel mit einem Memorandum zu tun haben Ein neuer Anfang Rehabilitation in allen Belangen Die Druckerei am Weinbergweg entsteht ... Und die Druckerei wächst und wächst ... Auch Athesia-Tyrolia- Druck platzt aus allen Nähten |
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