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Der erste Weltkrieg


Das Stammhaus der heutigen Verlagsanstalten Tyrolia und Athesia in Zinggen

Das alte Glockengießerhaus in Zinggen, das zur Druckerei des Katholisch-Politischen Preßvereins umgebaut wurde

So sah die Telefonzentrale der Tyrolia Innsbruck im Jahre 1918 aus

Als am 27. November 1907 die Verlagsanstalt Tyrolia GmbH mit Sitz in Brixen gegründet wurde, begann das Unternehmen bereits mit je einer Druckerei in Brixen, Bozen und Innsbruck und mit je einer Buch- und Papierhandlung in Bozen, Brixen, Sterzing und Innsbruck. Aus der Zeit der Preßvereine waren bereits fünf Zeitungen vorhanden: "Die Brixener Chronik" (3 mal wöchentlich), der "Tiroler Volksbote" (14-tägig), der "Tiroler" in Bozen (3 mal wöchentlich), die "Tiroler Bauernzeitung" (14-tägig) und der "Tiroler Anzeiger" in Innsbruck als Tagblatt.

Nicht allzulange dauerten die positiven Erfahrungen, ehe sie sich in leidvolle Schicksalsschläge wandelten. Die Wirrnisse des Ersten Weltkrieges brachten zwar ein gesteigertes Interesse nach Informationen und damit trotz zensurierter Artikel eine Auflagensteigerung, endeten aber im Zusammenbruch der Donau- Monarchie. Noch schlimmer war aber die Zerreißung Tirols. Nach der Annektion Südtirols durch Italien war die Teilung der Tyrolia in ein Nord- und Südtiroler Unternehmen unausweichlich. Bereits hier kann man die Konturen der jetzigen Unternehmensstruktur deutlich erkennen.

Mit der italienischen Besetzung Südtirols im November 1918 begann eine leidvolle Geschichte der Unterdrückung, Enteignung und Verfolgung, von der auch die Verlagsanstalt Tyrolia betroffen war. "Der Tiroler" stand bald im Fadenkreuz des aufkommenden italienischen Nationalismus. Die Faschisten sahen in der deutschen Presse aus dem Haus Tyrolia eine Gefahr für die geplante Italienisierungspolitik Südtirols. Da den Nordtiroler Zeitungen der Weg über den Brenner versperrt wurde, rief die Tyrolia in Bozen einen eigenen Südtiroler "Volksboten" ins Leben, der ebenso wie der "Tiroler" sofort eine starke Verbreitung fand. Im Jahr 1920 trennte man gezwungenermaßen die beiden Tyrolia- Gruppen südlich und nördlich des Brenners in zwei getrennt handlungsfähige Vorstandschaften, da die politischen Verhältnisse die Zusammenarbeit außerordentlich erschwerten.

Die politische Situation vor 100 Jahren

Ein Verlag entsteht

Der erste Weltkrieg

Von Namensänderungen und Attentaten

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Die Handelsbetriebe als Säulen des Unternehmens

Die abenteuerliche Flucht von Kanonikus Gamper

Was Lebensmittel mit einem Memorandum zu tun haben

Ein neuer Anfang

Rehabilitation in allen Belangen

Die Druckerei am Weinbergweg entsteht ...

Und die Druckerei wächst und wächst ...

Auch Athesia-Tyrolia- Druck platzt aus allen Nähten



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